Moritz Kerlen: Hygienefachkraft
Mein Beruf als Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Krankenhaushy-giene (Hygienefachkraft) bietet mir viele, sehr abwechslungsreiche Tätig-keiten. Dazu gehören unter anderem Mitarbeiterschulungen, die Beratung bei Bau- und Anschaffungsplanungen oder die Erfassung und Bewertung von Infektionsgeschehen. Dabei gefällt mir die Möglichkeit, selbständig zu arbeiten sowie der enge Kontakt zu fast allen Berufsgruppen im Kplus-Verbund. Vor meiner Fachweiterbildung zur Hygienefachkraft an der Kölner Caritas-Akademie habe ich als frich examinierter Krankenpfleger Praxiserfahrung in der St. Lukas Klinik gesammelt. Dort war ich zunächst in der Abteilung Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie tätig. Mit Patienten der Gynäkologie, Chirurgie sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie arbeitete ich anschließend auf der Wahlleistungsstation, wo ich auch die Aufgaben als stellvertretender Stationsleiter wahrnahm.
Schon während meiner Ausbildung hat es mich gereizt, andere auf die Krankenpflege aufbauende Tätigkeiten kennen zu lernen. Bevor ich mich für die Weiterqualifizierung zur Hygienefachkraft entschieden habe, absolvierte ich erst einmal ein vierwöchiges Praktikum. Danach stand fest: Das neue Berufsfeld gefiel mir sehr gut. Den Auszubildendenden kann ich empfehlen, nach dem Examen mindestens zwei Jahre Berufserfahrung zu sammeln. In dieser Zeit festigen sich meist die Interessen an einer Weiterbildung für eine bestimmte Fachrichtung. Schließlich eröffnen sich mit der entsprechenden Qualifizierung viele spannende Perspektiven.


